Knochendichtemessung

Photograph of DXA osteoporosis diagnosis against whiteAls Knochendichtemessung, auch Osteodensitometrie, werden medizinisch-technische Verfahren bezeichnet, die zur Bestimmung der Dichte, bzw. des Kalksalzgehaltes des Knochens dienen.

Menschen mit vermindertem Kalksalzgehalt tragen ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Betroffen sind vor allem Frauen in der Menopause, Männer über 50 Jahre, Raucher, Alkoholiker und Menschen mit Mangelernährung bzw. Vitaminmangel. Auch bestimmte Erkrankungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion, oder die lange Einnahme von Medikamenten, wie Cortison begünstigen den Substanzverlust der Knochen.

Häufigstes Anwendungsgebiet der Knochendichtemessung am Menschen ist damit die Osteoporose-Diagnostik und die damit einhergehende Bestimmung des Risikos für Knochenbrüche.

Die verschiedenen Methoden und Geräte sind nicht untereinander vergleichbar. Darum sollte im Befund keine absolute Dichte angegeben werden, sondern die Abweichungen vom Normalen in Vielfachen einer Standardabweichung (als sogenannter T-Wert, engl. t-score, dimensionslose Größe). Nach der gültigen Definition der WHO liegt eine Osteoporose vor, wenn der Messwert der Knochendichtemessung mindestens 2,5 Standardabweichungen unter dem Durchschnitt der geschlechtsgleichen 30jährigen Gesunden (peak bone mass) liegt, d.h. ein T-Wert ≤ -2,5 vorliegt. Zwischen -1 und -2,5 Standardabweichungen wird von einer Osteopenie gesprochen.

In Deutschland sind etwa 800 Messplätze in Arztpraxen und Krankenhäusern verfügbar. Die Kosten der Untersuchung werden seit einer Neuregelung seit dem 1. April 2000 nur noch von der Gesetzlichen Krankenversicherung getragen, wenn der Patient/die Patientin bereits einen Knochenbruch ohne äußeren Anlass – und bei hochgradigem Verdacht auf eine Osteoporose (= verminderter Kalksalzgehalt) erlitten hat. Privatpatienten und Selbstzahler zahlen nach der GoÄ (Amtliche Gebührenordnung für Ärzte).

Die gebräuchlichen Verfahren zur Osteodensitometrie nutzen die dichteabhängige Schwächung von Röntgenstrahlen oder von Ultraschallwellen.

Wenn Sie mehr über das Knochendichtemessung wissen möchten, unser Praxisteam berät Sie gern.