3D-Wirbelsäulenvermessung

Mit der 3D-Wirbelsäulenvermessung steht uns eine strahlungsfreie Alternative zum Röntgen zur Verfügung – eine revolutionäre und wegweisende Kombination aus modernster digitaler Video- und Datentechnik. Eine schnelle und berührungslose Vermessung und Analyse des Rückens ermöglicht u. a. eine Darstellung von Wirbelsäulenverlauf, Beckenkippung oder einer Beinlängendifferenz.

Wie und was kann die 3D-Wirbelsaeulenvermessung analysieren:

So funktioniert das 3D-Vermessungsverfahren:

  • Parallele Messlinien werden auf die Rückenoberfläche des Patienten projiziert. Das entstehende dreidimensionale Muster wird durch eine Videokamera an den zugehörigen Computer mit spezieller Software übermittelt.
  • Die gemessenen Daten werden ausgewertet und die Stellung des Beckens, die Form der Wirbelsäule und des gesamten Rückens ermittelt.
  • Durch eine höhenverstellbare Plattform kann eine Wirbelsäulenbegradigung und z.B. eine Beinlängenausgleich simuliert werden. Das Rotationsverhalten der Wirbelsäule wird berechnet und der zu verordnenden Beinlängenausgleich vom Programm exakt bestimmt.
  • Bei Verlaufskontrollen lässt sich eine Veränderung zu früheren Aufnahmen am Computer darstellen

Die 3D-Wirbelsäulenanalyse ist geeignet bei:

  • Beckenschiefständen und Beinlängendifferenzen zur Verordnung exakter Korrekturmaßnahmen (z.B. Einlagen o. Schuherhöhung).
  • Kindern und Jugendlichen im Wachstumsalter und bei Schwangeren als strahlenfreie alternative Methode der Wirbelsäulenvermessung
  • Skoliosen / Wirbelsäulenverkrümmungen für alle Altersgruppen. Zur Vermessung und Verlaufskontrolle
  • Anpassung und Überprüfung der Wirkungsweise individueller Einlegesohlen.
  • Therapie von Rücken- und Wirbelsäulenproblemen zur diagnostischen Unterstützung und regelmäßiger Kontrolle.

Ziel:

Das Ziel der Vermessung ist eine strahlenfreie und exakte Analyse der Bewegungsaparts und die Einleitung der Passenden Therapie oder deren Verlaufskontrolle.

Kosten:

Die 3D-Wirbelsäulenvermessung ist keine Versorgungsleistung der gesetzlichen Krankversicherung, obwohl Vorteile und Nutzen in vielfachen wissenschaftlichen Studien bewiesen wurden. Die meisten Privatkassen übernehmen die Kosten, je nach Diagnose und Indikation. Wir empfehlen den privatversicherten Patienten immer vor der Untersuchung einen von uns ausgestellten Kostenvoranschlag mit Bitte um Kostenübernahme bei der Krankenkasse einzureichen. Die Untersuchung wird nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet.